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Posts by libertäre gruppe karlsruhe

…Nicht lange fackeln! Faschistische Umtriebe in Pforzheim bekämpfen!

Seit Jahren engagieren sich AntifaschistInnen verschiedenster Couleur
gegen das jährliche faschistische Gedenken am 23. Februar auf dem
Pforzheimer Wartberg. Immer wieder gab es dabei erfolgreiche und
vielfältige Protestaktionen, die das Gedenken für die Nazis nur unter
widrigen Umständen überhaupt zu ließen. Seit geraumer Zeit wird jedoch deutlich, dass antifaschistisches Engagement auch abseits des 23. Februars in Pforzheim dringend notwendig ist.

Aktuell kommt es in Pforzheim immer wieder zu faschistischen Übergriffen auf Andersdenkende und Hetze gegen MigrantInnen. Erst vor kurzem jagten Neonazis zwei AntifaschistInnen mit abgeschlagenen Flaschenköpfen durch die Innenstadt. Nur drei Wochen später zündeten Neonazis die Klingel der „Alten Fabrik“, einem linksalternativen Zentrum, mit Brandbeschleuniger an und versuchten anschließend sich mit Schlagwerkzeugen Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen.

Dort wo rechte Hetze entsteht und faschistische Schläger versuchen das
Stadtbild zu prägen, müssen wir mit klaren Antworten dagegen stehen und offensiv handeln!

Gemeinsam wollen wir am 13. Dezember 2014 gegen faschistische Umtriebe und für ein solidarisches Miteinander auf die Straße gehen.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration in Pforzheim!
Gemeinsam gegen rechte Schläger und für ein solidarisches Miteinander!

Achtet auf weitere Ankündigungen

nichtlangefackeln.tk

8.12.14 | Welche Zukunft für Kobane / Rojava – „Gottesstaat“, türkische Besatzung oder demokratische Selbstverwaltung?

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Politischer Reisebericht mit Bildern und Analysen von Rechtsanwältin und Autorin Brigitte Kiechle

Seit drei Jahren entsteht in den überwiegend kurdischen Gebieten Nordsyriens – „Rojava“ genannt – ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z. B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die demokratische Autonomie in Rojava ist für viele Menschen im Nahen und Mittleren Osten zu einem Hoffnungsträger für ein friedliches Zusammenleben sowie eine gerechtere und demokratischere Gesellschaft geworden. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt. Genau diese Inhalte ziehen den Hass des IS auf sich. Dabei hat Kobane strategische Bedeutung. Die Selbstverteidigungskräfte Rojavas YPG und die Fraueneinheiten YPJ, die im September gemeinsam mit der PKK ezidische KurdInnen vor dem Terror aus dem Shengal-Gebirge gerettet haben, konnten bis heute die Angriffe der IS auf Kobane zurückschlagen. Gerade die Frauen wissen, was sie zu verlieren haben….. Brigitte Kiechle war in Rojava und im Oktober 2014 im türkisch-syrischen Grenzgebiet bei Kobane. Sie berichtet u.a. von der beeindruckenden Solidarität der Bevölkerung mit den Tausenden Flüchtlingen und der Selbstorganisation in den Flüchtlingslagern und stellt die Frage, wie unsere Solidarität aussehen könnte.

Beginn: Montag, 8. Dezember 2014 um 19:30 Uhr im Jubez-Café, Karlsruhe, Kronenplatz

Veranstaltet vom AKI Karlsruhe, Interventionistische Linke (iL) Karlsruhe und Kampagne Tatort Kurdistan in Zusammenarbeit mit dem Jubez mit Unterstützung des Kurdischen Gesellschaftszentrum Karlsruhe und der Libertären Gruppe Karlsruhe u.a.

Sammelabschiebungen sorgen für Angst und Verzweiflung

Pressemitteilung 19.11.2014

Das „Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung“ kritisiert das Land und die Stadt Freiburg wegen ihrer Informationspolitik bei drohenden Abschiebungen und fordert einen sofortigen Winterabschiebestopp.

Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.“
Winston Churchill

Am vergangenen Dienstag, dem 18.11.2014, fand erneut eine Sammelabschiebung vom Baden-Airpark nach Serbien und Mazedonien statt. Auch zwei Personen aus Freiburg sollten abgeschoben werden. In mindestens einem Fall kam früh morgens die Polizei zum Wohnheim. Die Abschiebungen aus Freiburg konnten glücklicherweise nicht durchgeführt werden, da erfolgreich kurzfristig noch Rechtsmittel eingelegt wurden.

Auch wenn es zu keiner Abschiebung aus Freiburg kam, hatte die Sammelabschiebung, die vom Regierungspräsidium Karlsruhe koordiniert wurde, dramatische Auswirkungen auf Freiburger Flüchtlinge. Beim Freiburger Forum meldeten sich am Montag zahlreiche verzweifelte Flüchtlinge. Einige Familien hatten bereits ihre Koffer gepackt, viele weinten, die Kinder waren völlig aufgelöst.

Grund für diese Reaktion ist die Schweigetaktik des Regierungspräsidiums und der Landesregierung sowie die unzureichende Informationspolitik der Stadt. Unangekündigte Abschiebungen werden vom Regierungspräsidium explizit nicht ausgeschlossen. Damit wird bei allen Geduldeten Angst erzeugt. Zudem werden demokratische Proteste ebenso erschwert wie rechtliche Maßnahmen.

Im konkreten Fall hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe auf Anfrage nicht mitgeteilt, ob Personen aus Freiburg betroffen sind. Auch die Stadt hatte zunächst keine klaren Aussagen getätigt, obwohl davon auszugehen ist, dass die kommunale Ausländerbehörde darüber informiert wird, bei wem eine Abschiebung ansteht.

Das Freiburger Forum kritisiert diese Informationspolitik als undemokratisch und als nicht hinnehmbare Belastung von Flüchtlingen, die sich ohnehin in einer psychisch und sozial prekären Situation befinden. Durch heimliche Abschiebungen entzieht sich der Staat nicht nur einer kritischen Öffentlichkeit, er treibt darüber hinaus Menschen in Angst und Verzweiflung.

Aktuell besteht dringlicher Handlungsbedarf. Das Land muss umgehend einen Winterabschiebestopp für die Länder des Westbalkans erlassen. Roma leben dort in extremer Armut am Rande der Gesellschaft. Abschiebungen kurz vor dem anstehenden Winter gefährden Gesundheit und Leben der betroffenen Menschen. Denn im Westbalkan sind die Winter sehr kalt, Roma fehlt es an Geld, um ihre Unterkünfte beheizen zu können und oft auch an der Möglichkeit, daraus folgende Krankheiten angemessen behandeln lassen zu können.

Das Freiburger Forum ist fest entschlossen, keine Abschiebungen zuzulassen. Für den 6. Dezember ist eine Demonstration in der Freiburger Innenstadt geplant. Für die Nacht auf den 9. Dezember ruft die Initiative zu Mahnwachen an den Freiburger Flüchtlingswohnheimen auf. An diesem Tag soll die nächste Sammelabschiebung stattfinden. Ob Freiburger Flüchtlinge betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Für den Fall kündigt das Freiburger Forum Sitzblockaden an. So sollen die mit staatlicher Gewalt erzwungenen Abschiebeversuche mittels zivilem Ungehorsam verhindert werden.

-- 
Freiburger Forum - aktiv gegen Ausgrenzung
Email | info@freiburger-forum.net
www | www.freiburger-forum.net

02.12.2014 | Dokumentarfilm „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“ in der Kurbel in Anwesenheit des Filmemachers und lokalen Aktivisten

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In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anleger*innen als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieter*innenproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieter*innenkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp einer Mieter*inneninitiative am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentner*innen um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Trailer zum Film

Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit dem Filmemacher Matthias Coers aus Berlin zum Film und über die Situation in Karlsruhe statt, denn auch hier ist günstiger Wohnraum knapp. Als aktuelles Beispiel werden Mieter eines Hauses in der Südstadt in der Werderstraße anwesend sein und über ihren Kampf gegen die Kündigungen ihrer Wohnungen und den Räumen eines Kinder- und Jugendverbandes berichten.

Wir freuen uns, den inzwischen auf mehreren Filmfestivals gezeigten Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers gemeinsam mit dem Kino Kurbel präsentieren zu dürfen.

Die Premierenveranstaltung beginnt am Dienstag, 2. Dezember um 19 Uhr in der Kurbel, dem Kino in der Kaiserpassage in Karlsruhe. Eintritt: 4,50 Euro.

Nach der Premierenveranstaltung wird der Film noch mehrmals in der Kurbel zu sehen sein. Sobald die Termine feststehen, werden wir sie hier veröffentlichen.

Veranstalter: Libertäre Gruppe Karlsruhe | Kino Kurbel RLS-Club Karlsruhe.

Alle Infos und eine Pressemappe zum Film: mietrebellen.de

Hier geht es zu unserer facebook-Veranstaltung zum Film.

Weitere Aufführungen.

Alle Infos und Presseberichte zur Aktion gibt es auf der…



Alle Infos und Presseberichte zur Aktion gibt es auf der Homepage des Zentrum für Politische Schönheit.

[改道] Gǎi Dào Nr. 47 – November 2014 erschienen

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Geschätzte Verächter*innen der Gesamtscheiße,

„Die verkackten Deutschen – nichts hat sich geändert!“ Beim Anblick der Bilder aus Köln drängt sich das Zitat aus The Big Lebowski, (by the way eine der schönsten, cineastischen Verneinungen des kapitalistischen Leistungsprinzips) mit voller Wucht und auf Dauerschleife in mein Gehirn. Tausende selbsterklärter „Hooligans gegen Salafisten“ marodieren volltrunken, unter Deutschlandfahnen, „Ausländer Raus!“-Parolen und archaischem „Auh Auh“-Gegrunze durch die Domstadt. Musikalisch untermalt wird das Schauspiel u.a. von der rechten Szeneberühmtheit Kategorie C, die niveauvoll abgestimmte Textpassagen a la „Heute schlachten sie Schafe und Rinder, morgen vielleicht Christenkinder“ ins Mikro jammern. Die neu erwachte, dummdeutsche Einheitsfront aus Fußball-Hoolgruppen, Rechtsparteien und Kameradschaftsnazis will in den kommenden Wochen auch in anderen Städten den Mob tanzen lassen. Schon allein das ist ein Grund für vielfältigen Protest und Widerstand.

Widerstand gegen HoGeSa bedeutet aber auch Widerstand gegen den Islamischen Staat. Und das bedeutet Solidarität mit den, im Norden Syriens und im Irak, kämpfenden Kurd*innen. Auch ohne kitschige Glorifizierung des kurdischen Kampfes als „die Neuauflage von Spanien 36“ (David Graeber), bedeutet dieser Kampf doch tatsächlich mehr als die häufige Wahl zwischen Pest oder Cholera. Schließlich verteidigt sich dort – zumindest in Rojava – keine bürgerlich-demokratische oder autokratische Gesellschaft gegen den Rückfall in eine (noch) schlimmere Lebenssituation. Verteidigt wird eine Form der Selbstverwaltung, die sich in den letzten Jahren – von der westlichen Linken – weitesgehend unbemerkt entwickelt hat und die, trotz aller berechtigten und notwendigen Kritik, vieles von dem bereits praktisch umgesetzt hat, was hierzulande allenfalls in theoretischen Strategiepapieren für das Jahr X nach dem Sankt Nimmerleinstag diskutiert wird.

Es bleibt zu hoffen, dass nicht nur Kobanê verteidigt und der IS zurück geschlagen werden kann, sondern das darüber hinaus das spannende Projekt des Demokratischen Konförderalismus kein Bauernopfer dieses Konfliktes wird.

In diesem Sinne: Halt stand Kobanê und euch einen ereignisreichen November.

 cln für die Redaktion 


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 [改道] Gǎi Dào - Redaktionskollektiv

Homepage: fda-ifa.org/gaidao

Bei allgemeinen Fragen, Anregungen und Artikelzusendungen: redaktion-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

Interesse am oder Fragen zum Abo: abo-gaidao@riseup.net (PGP-Schlüssel)

Solidarität mit Rojava!

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Folgenden Aufruf haben wir unterstützt:

Solidarität mit Rojava. Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt?

Seit drei Jahren entsteht in den überwiegend kurdischen Gebieten Nordsyriens („Rojava“ genannt) ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z.B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt.

Geschützt wird diese demokratische Selbstverwaltung von den Selbstverteidigungskräften Rojavas, der YPG und den Fraueneinheiten der YPJ. Es waren diese Einheiten, die gemeinsam mit der PKK êzidische KurdInnen im September vor der menschenverachtenden Organisation Islamischer Staat (IS) aus dem Shengal-Gebirge gerettet haben.
Die Demokratische Autonomie der Städte und Gemeinden Rojavas ist für viele Menschen im Nahen und Mittleren Osten zu einem Hoffnungsträger geworden. Sie beweist, dass ein friedliches Zusammenleben sowie eine gerechtere und demokratischere Gesellschaft möglich sind. Genau diese fortschrittlichen Inhalte ziehen den Hass des IS auf sich. Angesichts des Terrors des IS sind die Menschen von Rojava bereit, ihr Leben für die gemeinsame Verteidigung einzusetzen.

Die Türkei versucht die demokratische Selbstverwaltung Rojavas zu beseitigen. Sie hat eine Blockade gegen die selbstverwalteten Gebiete errichtet, Solidaritätsaktionen in der Türkei blutig unterdrückt und die Aktivitäten des IS toleriert oder sogar unterstützt. Wie die Kämpfe um Kobanê zeigen, sind aber auch Deutschland, die EU und die NATO – unabhängig von ihrer Position zum IS – offensichtlich nicht gewillt, den Überlebenskampf in Rojava aktiv zu unterstützen. Stattdessen werden die kurdischen Organisationen nach wie vor kriminalisiert.
Die Regierungen reden zwar von Hilfe, aber verfolgen nur ihre eigenen geopolitischen Interessen.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass wir uns nicht auf die Staaten verlassen dürfen.

Es ist allerhöchste Zeit, nicht nur von der Solidarität mit den Menschen in Rojava zu reden, sondern sie auch in die Tat umzusetzen. Die Commune von Rojava muss erhalten bleiben – dies ist nur mit der Selbstverteidigung möglich.

Mit unserer Unterschrift spenden wir für die Selbstverteidigungskräfte – YPG/YPJ – in Rojava und rufen alle auf, dies ebenfalls zu tun. Lasst die Menschen in Rojava nicht allein, zeigt eure Solidarität!

Wir unterstützen die demokratische Selbstverwaltung in Rojava, indem wir in der aktuellen Situation die Selbstverteidigungskräfte unterstützen.

Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK

Interventionistische Linke – iL

Unterzeichnen hier: http://rojava-solidaritaet.net/aufruf/

Spendenkonto:
Name: Initiative Rojava
Kontonummer: 610 508 848, BLZ: 590 501 01
IBAN: DE30 5905 0101 0610 5088 48
BIC: SAKS DE 55

Karlsruher Hausbesetzer-Geschichte in Offenburg

plakatausschnitt

In einer Vortrags- und Filmreihe will die Anarchistische Initiative Ortenau (AIO) verschiedene Projekte vorstellen, in denen zusammen gelebt, gearbeitet und Neues geschaffen wird, möglichst ohne Hierarchie, Leistungsdruck und Konkurrenzkampf. Diese Projekte basieren auf Ideen, durch die die Welt zu einer anderen – vielleicht sogar einer besseren – verändert werden kann. Dafür gibt es kein Patentrezept. Jedes Projekt ist einzigartig und versucht den Widrigkeiten der kapitalistischen Wirklichkeit auf seine Art zu begegnen.

Die AGO möchte mit der Unterstützung von Referent*innen und Filmen zu einer Reise gegen den Strom einladen, u.a. wird auch der Film “Steffi bleibt!” über ein einstens bekanntes besetztes Haus in Karlsruhe gezeigt. Einige Infos über die Karlsruher Hausbesetzerszene gib es auf exsteffi.de und nextsteffi.myblog.de.

Veranstaltungstermine:

• Cecosesola – Film: Di, 04.11.14, 19:30 Uhr
• Gemeinwohl-Ökonomie: Do, 06.11.14, 19:30 Uhr
• Solidarische Landwirtschaft Ortenau: Di, 11.11.14, 19:30 Uhr
• Repaiercafé Offenburg: Do, 13.11.14, 19:30 Uhr
• Druckereiwerkstatt Mühle Renchen: Di, 18.11.14, 19:30 Uhr
• Steffi Bleibt! – Film: Do, 20.11.14, 19:30 Uhr
• Freie Software Gruppe Ortenau: Di, 25.11.14, 19:30 Uhr
• In Transition 2.0 – Film: Do, 27.11.14, 19:30 Uhr

Cecosesola – Gelebte Utopie einer Kooperative in Venezuela – Di, 04.11.14, 19:30 Uhr – Filmvorführung
Cecosesola ist ein hierarchiefreier, solidarischer Verbund von Genossenschaften in Venezuela, mit dem Schwerpunkt auf Anbau und Vertrieb von Lebensmitteln sowie Gesundheitsversorgung. Die Kooperative wurde 1967 in Venezuela gegründet. Begonnen mit einem Beerdigungsinstitut umfasst Cecosesola heute fünfzig Basisorganisationen mit insgesamt 20.000 Mitgliedern. Das besondere ist der Verzicht auf hierarchische Posten. Alle Mitglieder können sich jederzeit, auf allen Ebenen, mit den gleichen Rechten einmischen. Entscheidungen werden im Konsens getroffen.
www.netzwerkit.de/medien/probececosesola

Gemeinwohl-Ökonomie – Do, 6.11.14, 19:30 Uhr. Ref.: Sylvia Dorn und Jochen Walter
…ist eine wirtschaftliche Systemalternative zu kapitalistischer Markt- und zentraler
Planwirtschaft. Tendenziell ist es eine Form der Marktwirtschaft, in der jedoch Freie
nicht die Ideale des (privaten) unternehmerischen Strebens, “Gewinn und Konkurrenz” sondern “Gemeinwohl und Kooperation” , angestrebt werden. www.gemeinwohl-oekonomie.de

SoLaVie – Solidarische Landwirtschaft & Leben Ortenau – Di, 11.11.14, 19:30 Uhr. Ref.: Stefan Walter und Marlene Werfl
Die Landwirtschaft ? nicht das einzelne Lebensmittel ? wird finanziert. Bei Solidarischer Landwirtschaft (kurz Solawi) werden Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen Wirtschaftskreislauf, der von den Teilnehmer*innen organisiert und finanziert wird. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Betrieben oder Gärtnereien mit einer Gruppe privater Haushalte. Diese Wirtschaftsgemeinschaft ist auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt und berücksichtigt die natürliche Mitwelt .
www.solavie.de

Repaircafe Offenburg – Do 13.11.14, 19:30 Uhr. Ref.: Günter Schulz
Repair Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Vor Ort sind auch Reparaturexpert*innen zugegen: Elektriker*innen, Schneider*innen, Tischler*innen und Fahrradmechaniker*innen. Im Repair Café machen sie sich gemeinsam mit einem Fachmann oder einer Fachfrau an die Arbeit.
www.repaircafe.org/de/

Mühle – Renchen – Di, 18.11.14, 19:30 Uhr. Ref.: Karl-Martin Matt
Leben und arbeiten im Kollektiv. Vor 30 Jahren auf den Weg gemacht, das Richtige gegen das Falsche zu leben. Gegen Vereinzelung und Entfremdung. Leben und Arbeiten zusammen zu bringen. Utopie vorwegnehmen, experimentieren, lernen. Leben statt gelebt werden. Ein Abend über die Widersprüche zwischen Absicht und Wirklichkeit
www.druckwerkstatt-renchen.de

Steffi Bleibt! – Do, 20.11.14, 19:30 Uhr – Filmvorführung
Die “Steffi” war ein von 1990 bis 1997 besetztes Haus in der Stephanienstraße 60-64 in Karlsruhe. Dieses Haus, früherer Sitz der “Zahntechnik Huber”, wurde am 30.November 1990 besetzt. Dort wohnten zeitweise über 50 Leute und es war ein Treffpunkt für eine Vielzahl kulturell arbeitender und politisch aktiver Gruppen und Einzelpersonen.

Freie Software Gruppe OG (FSGOG) – Di, 25.11.14, 19:30 Uhr, Ref.: Fasteddy
Freie Software ist Software, die die Freiheit und Gemeinschaft der Nutzer respektiert. Ganz allgemein bedeutet das, dass Nutzer die Freiheit haben Software auszuführen, zu kopieren, zu verbreiten, zu untersuchen, zu ändern und zu verbessern. Freie Software ist daher eine Frage der Freiheit, nicht des Preises.
www.freiesoftwareog.org

In Transition 2.0 – 27.11.14, 19:30 Uhr, Filmvorführung
“Transtition 2.0″ zeigt einen inspirierenden Einblick in die Transition Bewegung und eine Ansammlung von Geschichten über gewöhlichen Menschen, die überall auf der Welt außergewöhliche Dinge schaffen. Es werden Gemeinden vorgestellt, die Ihr eigenes Geld drucken, Nahrung anpflanzen, eine eigene Wirtschaft und Kraftwerke aufbauen. Diese Idee verbreitet sich wie ein Virus, es ist ein soziales Experiment, das auf eine Ungewisse Zukunft mit Lösungen und Optimismus antwortet. In einer Welt, überschwemmt mit Schwermut, ist es eine Geschichte der Hoffnung, mit dem Einfallsreichtum und der Kraft von gedeienden Pflanzen an unerwarteten Plätzen.
www.archive.org/details/transitionmovie2

Alle Veranstaltungen finden im Alarm-Raum in der Lise-Meitner-Str. 10 in Offenburg statt. Eine Wegbeschreibung findet ihr hier.

Veranstaltungsflyer zum Download

Veranstaltungsplakat zum Download

Stoppt den IS – Solidarität mit Rojava – Solidemo am Samstag in Stuttgart

Seit mehreren Wochen konzentrieren sich die brutalen Angriffe des IS (Islamischer Staat) auf Kobanê in Rojava, eine hauptsächlich von Kurd*innen bewohnte Region im Norden Syriens. Wenn dessen Verteidigung durch die bewaffneten Einheiten der kurdischen PYD (der PKK nahe stehende kurdische ArbeiterInnen-Partei) den IS Angriffen nicht standhalten kann, droht ein erneutes Massaker. Mehrere zehntausend Menschen sind durch die schwierige Situation aus der Region geflohen.
Ausgerüstet mit modernsten Waffen, die sie von der irakischen Armee erbeutet haben, konnten die IS-Milizen innerhalb der letzten Monate ihr Einflussgebiet stark ausdehnen. Für die ethnisch und religiös vielfältige Bevölkerung Syriens und des Irak hat dies zu Folter, Flucht und Massakern geführt.

Anlässlich eines weltweiten Aktionstags am kommenden Samstag rufen auch wir dazu auf, sich  solidarisch zu zeigen und gemeinsam mit dem Offenen Treffen gegen Krieg und Mitlitarisierung Karlsruhe am 1. November nach Stuttgart zu fahren.

Zugtreffpunkt: Karlsruhe Hbf | 13:50 Uhr | Gleis 9 Der Zug fährt um 14:05 Uhr ab.

Solidaritätsdemonstration: 01.11.2014 | 16 Uhr | Lautenschlager Straße | Hbf Stuttgart

Neonschwarz – 2014



Neonschwarz - 2014